Alles Gute in Konstanz!

Im Sommersemester hat Gregor Gaffga, der seit der ersten Stunde dabei war, sein Diplom-Studium abgeschlossen und in Konstanz seine berufliche Tätigkeit aufgenommen. Somit ist er leider nicht mehr bei uns anzutreffen und wird seine Ideen und seinen Tatendrang in andere Richtungen lenken.

Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen auf einen anhaltenden Austausch!

Nächste Sitzung

Die nächste Sitzung der HSG ist am Mi., 23. November 18:15 Uhr c.t.. im Raum SCH/216a/U.

Die Themen könnten sein (Stand 1. 11. – Änderungen gut möglich!):

  • Mauerdurchbruch Neue Mensa
  • Lastenanhänger selbst gebaut (Kooperation)
  • Zellescher Weg
  • Bergstraße

Bis dann!

 

P. S.: Das mit dem Selber-Bauen lässt sich am 9.-11. Dezember im Rosenwerk ausprobieren, dann allerdings zu dem nicht-geförderten Preis von ca. 400 €.

P. P. S.: Normalerweise treffen wir uns immer am 3. Mittwoch im Monat. Diesmal ist es jedoch ein Feiertag, weswegen der Termin eben nicht der 3. Mittwoch des Novembers ist.

Fahrradwoche & mehr

Liebe Blog-Leser,

heute kann ich Euch/Ihnen, wenn auch relativ kurzfristig, eine Reihe von Sitzungen und Fahrrad-Veranstaltungen und anderen verbundenen Themen ankündigen:

Bei Fragen bitte an unsere E-Mail-Adresse wenden: rad@mailbox.tu-dresden.de

In eigener Sache

  • Morgen, Mittwoch, 19. Oktober 2016 12:00 Uhr Mensa U-Boot: Kurztreffen der HSG Rad. (Ersetzt das reguläre Treffen)
  • Morgen, Mittwoch, 19. Oktober 2016 18:30 Uhr im tuuwi-Büro (StuRa-Baracke): Vielversprechende Weiterführung des Projekts „Ein Lastenrad für den StuRa = für die Studenten“; daran ist teilweise die HSG Rad beteiligt.
  • Freitag, 21. Oktober 2016 17:00 Uhr: Besprechung der HSG Rad mit Konglomerat e. V., wie eine Kooperation in Sachen Selbstbau-Fahrradanhänger aussehen könnte. (Raum bitte erfragen)

Externe Veranstaltungen

  • Donnerstag, 20. Oktober 2016, so um 15:00 Uhr: ADFC-Aktion (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) auf dem Blauen Wunder
  • Nächste Woche Mittwoch, 26. Oktober, 19:00 Uhr: E-Bikes und Pedelecs – Hype oder echter Beitrag zum Klimaschutz? -> Link
  • Ebenfalls am Mittwoch, 26. Oktober, 18:30 Uhr: Verkehrspolitisches Podium: Mit den verkehrspolitischen Sprechern von Bündnis90/Grüne, SPD, Linke
    und CDU wollen wir am 26. Oktober auf einem Podium in Dresden ins
    Gespräch kommen. Anlässlich der Beratungen des Sächsischen Landtages zum
    Doppelhaushalt 2017/2018 werfen wir einen Blick auf die möglichen
    Auswirkungen auf die sächsische Verkehrspolitik. Eine gemeinsame
    Veranstaltung des VCD (Verkehrsclub Deutschland) mit der Landesgruppe Sachsen-Thüringen des Verbandes
    Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Ort: Straßenbahnmuseum Dresden, Trachenberger Straße 38, 01129 Dresden, siehe auch Link bzw. Offizieller Termin
  • Umundu-Symposium: 21.-23. Oktober; Umundu-Festival: 24.-29.Oktober. Weitere Infos: umundu.de, Programm: PDF-Programm

[Originalfassung dieses Blog-Eintrags vom 18. Oktober, Update 21. Oktober]

Umfrage zur Nutzung einer App

Vor kurzem erreichte uns von Sven Lißner (Lehrstuhl Verkehrsökologie) eine Umfrage zu einem NRVP-Projekt (NRVP = Nationaler Radverkehrsplan), die wir gerne weitergeben:

Wir, das Team des Lehrstuhls für Verkehrsökologie der TU-Dresden, würden uns sehr freuen, wenn ihr ein paar Minuten eurer Zeit für eine Umfrage zur Nutzung der
Smartphone-App Strava erübrigen könntet. Wir forschen im Rahmen des
Nationalen Radverkehrsplans an Möglichkeiten zur Verbesserung der
Radverkehrsbedingungen. GPS-generierte Daten können dabei zukünftig eine
tragende Rolle bei der Planung spielen. Diesbezüglich interessieren wir
uns vor allem für die Nutzer! Ganz nebenbei helft ihr mir bei meiner
Dissertation und zu gewinnen gibt es auch etwas.

Hier geht´s zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/strava/

Albertbrücke voll eröffnet

Sehr rechtzeitig zum Wintersemester wurde am 05.09.2016 die Albertbrücke wieder für sämtlichen Verkehr freigegeben. Die TU-Dresden-Angehörigen aus der Neustadt dürfen sich nun über die klarere Kreuzungssituation ohne Gleisquerung freuen – zumindest auf der südlichen Seite. Wer die Brücke nach Norden verlässt, fährt dagegen über eine verwirrende und gefährliche Kreuzung. Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hatte schon in der Planungsphase u.a. auf zu kleine Aufstellflächen an den Zu- und Abfahrten der Albertbrücke hingewiesen.

Im Vergleich zum aus Fahrradsicht erfreulichen Bauzustand (alleinige Benutzung einer kompletten MIV-Fahrspur für den Zweirichtungsradverkehr) wird die offizielle Wegebreite unmerklich sinken und teilt sich dann auf die Seiten der Brücke auf. Wer sich traut, kann aber den neu hinzugekommenen sog. Sicherheitstrennstreifen (nicht gesondert gekennzeichnet, davon identischer Belag auf ca. 24 cm pro Brückenseite, siehe Foto) mit zum Überholen verwenden.

Leider ist der Radweg Richtung Süden noch nicht als solcher nutzbar, da noch Restarbeiten am Geländer auszuführen sind. Wir hoffen, dass die volle Ausbausituation zum Vorlesungsbeginn hergestellt ist.

Wir raten dringend ab, andere Radfahrende auf dem Gehweg zu überholen, da dies nicht zulässig ist. Zu Fußgängern muss Abstand gehalten werden (OLG Saarbrücken, Az. 1 U 110/02). Die Situation könnte sich entspannen, falls die Radwegebenutzungspflicht auf der Albertbrücke aufgehoben wird.

In diesem Sinne wünscht die Hochschulgruppe Fahrrad (HSG Rad) allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Studentinnen, Studenten und Gästen eine gute und sichere Rad-Fahrt!

Die Albertbrücke
Die wiedereröffnete Albertbrücke; Blick nach Norden, d. h. zur Neustadt

 

Radwegbreite Albertbrücke
Radweg auf der Albertbrücke, mit eingezeichneten Größen. Bild von der Website der Landeshauptstadt Dresden; eigene Einzeichungen.

TU Dresden entfernt Schrotträder

Die Meldung ist eigentlich schon ein paar Wochen alt, aber schafft es erst heute auf unseren Blog: Etwa zeitgleich mit der Aktion #mehrbuegel der Hochschulgruppe hat das Dezernat 4 der TU Dresden begonnen, Schrotträder – auch Fahrradleichen genannt – zu entfernen. Verdächtige Fahrräder wurden dazu mit einem Zettel markiert, der die Besitzer der entsprechenden Räder dazu aufforderte, diese innerhalb von 4 Wochen zu entfernen. Nach Auskunft aus dem Dezernat 4 werden die entfernten Fahrräder ein halbes Jahr eingelagert und dann an die Lebenshilfe übergeben, welche die Räder aufarbeitet und für einen geringen Preis verkauft. Während wir in der Aktion schon eine Reaktion auf #mehrbuegel vermuteten, heißt es, die Aktion sei schon länger geplant gewesen.

Die Hochschulgruppe Fahrrad begrüßt die Aktion der TU Dresden, weist aber darauf hin, dass dies nicht die Schaffung weiterer sicherer Fahrrad-Abstellmöglichkeiten ersetzen kann. Diesen Bedarf hat unsere Aktion #mehrbuegel eindrücklich belegt.

#mehrbuegel – ein Rückblick

Die Aktion #mehrbuegel lief vom 30.6. bis zum 8.7. und wir wollen zurück schauen und Bilanz ziehen:

Es bereitete viel Spaß, auf dem Campus der TU Dresden hunderte weiße Kreide-Kreise zu ziehen und an die hundert Hashtags #mehrbiegel zu versprühen. Über 2000 Flyer wurden an Fahrräder verteilt, die keinen passenden Parkplatz gefunden haben, um über Sinn und Zweck der Aktion zu informieren. Noch immer zeugen blasse Kreidespuren von der Aktion und an einigen Orten weisen einlaminierte Schilder auf die Aktion hin.

Bei unseren Runden mit der Kreidedose haben wir von Studierenden und Mitarbeiter_innen viel Zuspruch erhalten und auch die Presse hat ausgiebig über die Aktion berichtet:

  • Radio Dresden berichtete am Nachmittag des 5.7. im Radio über die Aktion. Nachzulesen ist ein kurzer Beitrag auf der Homepage.
  • addn.me (Alternitve Dresden News) berichtete ebenfalls am 5.7. und forderte nicht nur #mehrbuegel, sondern auch bessere Wege für Radfahrende auf dem Weg zum Campus (Nürnberger Straße, Fritz-Löffler-Straße) und für die Wege zwischen den Gebäuden und Fakultäten. –> zum Artikel
  • Die SZ (Sächsische Zeitung) berichtete am 7.7. in der Online- und der Print-Ausgabe.
  • Ebenfalls am 7.7. war die Aktion #mehrbuegel eine Nachricht im Fahrgast-TV „infahrt“ der Dresdner Straßenbahnen wert (siehe unten).
  • Der Wochenkurier hat in seiner Ausgabe vom 13.7. (Seite 3) über #mehrbuegel berichtet.
  • Die CAZ hat uns an einem Tag auf dem Campus begleitet, der Artikel wird noch erscheinen.

Wir haben mit der Aktion offenbar ein brennendes Thema aufgegriffen und breiten Zuspruch erhalten. Nun bleibt zu hoffen, dass auch die Menschen, die über die Gestaltung des Campus und das Geldausgeben für die TU Dresden entscheiden, den Bedarf erkannt haben. Wir bleiben jedenfalls am Thema dran und stehen gern als konstruktiver Gesprächspartner zur Verfügung.

PS: Wir freuen uns über Unterstützung in der Hochschulgruppe. Mach mit uns gemeinsam die Uni für Radfahrende attraktiver. Wir treffen uns immer am 3. Mittwoch im Monat, das nächste Mal am 20.7. um 18:15 in der Stura_Baracke. Komm vorbei!