Die Schutzstreifen auf der Chemnitzer Str. können bleiben

In einem kürzlich veröffentlichten SZ-Artikel (Fahrradstreifen soll verschwinden) wird angekündigt, dass die Radschutzstreifen auf der Chemnitzer Straße weggefräst werden sollen.

Der im Zeitungsartikel angegebene Grund wird von den Kommentaren angezweifelt, und tatsächlich wird in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) eine Mindestbreite der Fahrbahn von 7,0 Metern angegeben. Die Chemnitzer Straße hat nach eigener Messung an mehreren Stellen eine Breite von gut 7,5 Meter, deswegen sind hier Schutzstreifen erlaubt. (Schutzstreifen erkennt man an der dünnen, gestrichtelten Linie. Radfahrstreifen (Breitstrich) wären nicht auf beiden Seiten möglich, möglicherweise aber auf einer Seite.

Wenn, wie im Zeitungsartikel, das Problem beim häufigen Überfahren des Schutzstreifens liegt, dann könnte die Geschwindigkeit der Chemnitzer Straße auf Tempo 30 reduziert werden. Dadurch sind geringere Abstände für die entgegenkommenden Autos nötig und der Schutzstreifen würde eher freibleiben.

 

[Hinweis: in einem alten Blogbeitrag von gestern hatte die HSG Rad mit falschen Zahlen gearbeitet, die anhand der Bilder von Online-Kartendiensten geschlossen wurden. Deswegen hier die korrekte Fassung.]

 

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