#mehrbuegel

Vielleicht habt ihr sie schon bemerkt: Die Kreidekreise, die sich auf dem Campus ausbreiten. Dahinter steht unsere Aktion #mehrbuegel, mit der wir den Mangel an Fahrradstellplätzen auf dem Campus der TU sichtbar machen. Wie das funktioniert und was wir damit erreichen wollen, lest ihr im Folgenden:

Aktion

Fahrräder, die offenbar keinen Platz in einem Fahrradständer gefunden haben, werden auf dem Boden mit weißer Kreide markiert. Ein Flyer informiert den/die Besitzer_in des Rades über die Aktion. Wir werden in den nächsten 10 Tagen auf dem Campus unterwegs sein und mit weißer Kreide sichtbar machen, wo es offensichtlich an Fahrradständern mangelt und werden die Aktion über Twitter, Facebook und unseren Blog dokumentieren. Ziel ist ein weißer Campus am Ende der Woche. Wir rufen jede_n dazu auf, mitzumachen:

Mitmachen

Dein Fahrrad wurde weiß eingekreist? Hol dein Smartphone aus der Tasche und poste ein Foto mit dem Hashtag #mehrbuegel auf Twitter oder Facebook!

Du findest die Aktion cool? Hol dein Smartphone aus der Tasche und poste Fotos von Fahrrädern ohne Parkplatz mit dem Hashtag #mehrbuegel auf Twitter oder Facebook!

Du siehst ein nicht eingekreistes Rad ohne Fahrradständer? Besorg dir weiße Kreide und kreis‘ es ein!

Dir reicht das alles nicht? Komm zum nächsten Treffen der Hochschulgruppe!

Forderungen

  • Wir fordern 2500 neue, sichere Fahrrad-Stellplätze auf dem Campus der TU Dresden.
  • Wir fordern die TU Dresden auf, den Mangel an sicheren und gut nutzbaren Fahrradständern auf dem Campus schnellstmöglich zu beheben!
  • Wir fordern die TU Dresden auf, massiv Druck auf andere Beteiligte wie das SIB (Sächsisches Immobilien- und Baumanagement) und die Stadt Dresden auszuüben, die Schaffung von Fahrrad-Abstellanlagen zu unterstützen!
  • Wir fordern die TU Dresden auf, ein Gesamtkonzept (Masterplan) für einen attraktiven, fußgänger- und radfahrerfreundlichen Campus zu erarbeiten!

Weitere Infos

Der Mangel an Fahrradständern sticht nicht nur jedem Besucher des Campus sofort ins Auge, sondern wurde auch wissenschaftlich belegt: Konstantin Baumeister hat in seiner Diplomarbeit eine umfangreiche Analyse von Bestand und Bedarf vorgenommen: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-203195.

Auf der von der Hochschulgruppe organisierten Podiumsdiskussion „Campus: Grün, offen, lebendig – autofrei?“ sprach der Leiter des Stadtplanungsamtes von einem zusätzlichen Bedarf von 2500 Parkplätzen (für Autos) auf dem Campus. Wir finden das absurd und greifen die Zahl auf und fordern, keine riesigen Flächen für das Parken von Autos zu verwenden, sondern kostengünstiges, flächensparendes und umweltfreundliches Fahrradparken zu fördern.

Keineswegs beschränken wir uns ausschließlich auf Anlehnbügel, wie der Hashtag suggeriert. Solange das Fahrrad an der entsprechenden Einrichtung kippsicher steht und Rahmen und Räder gegen Diebstahl gesichert werden können, ist uns jeder Fahrradständer recht. Auch Fahrradboxen und Fahrradparkhäuser würden die Herzen von uns und allen Radfahrenden höher schlagen lassen!

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