Stellungnahme zum Projekt Stadtbahn 2020.

Pressemitteilung vom 9.11.2015

Die Fahrrad-Hochschulgruppe (HSG Rad) an der TU Dresden begrüßt das Projekt „Stadtbahn 2020“, für das morgen eine Bürgerversammlung an der Uni durchgeführt wird, sieht aber deutlichen Nachbesserungsbedarf bei der aktuellen Vorplanung für das Teilprojekt 1.3 „Nürnberger Straße, Zellescher Weg, Caspar-David-Friedrich-Straße“.

Das erläutert Jonas Bechtel, Sprecher der HSG Rad: „Bei der Vorplanung wurde offenbar sehr unkreativ vorgegangen. Für die Stadtbahn in der Mitte werden die bestehenden Verkehrsanlagen nach außen gedrückt. Darunter leiden die Radfahrer und Fußgänger. Dabei ist eine Vielzahl von besseren Varianten denkbar – teils ohne zusätzlichen Platzaufwand!“

Unter anderem wird damit die Chance vertan, beim Fritz-Förster-Platz sichere Alternativen zur derzeitigen Form der konfliktträchtigen Dreiecksinsel zwischen Bergstraße und Zelleschem Weg zu suchen. Dort werden die Radfahrer de facto zur Nutzung der Fußgängerflächen gezwungen; außerdem mischen sich zu den Stoßzeiten die Fußgänger und Radfahrer auf engstem Raum, was Drängeleien und eine starke gegenseitige Beeinträchtigung zur Folge hat.

Die Kritikpunkte der HSG Rad sind in die an die Mitglieder des Bauausschusses gerichtete Stellungnahme des ADFC Dresden vom 27.10.2015 eingeflossen. Dazu Jonas Bechtel: „Die Zusammenarbeit mit dem ADFC hat sich bewährt und lässt sich hoffentlich so fortsetzen.“

Die HSG Rad schließt sich der genannten Stellungnahme an und wird bei den kommenden Stadtbahn-Planungen weiterhin genau auf die Details achten.

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