Auf Sicherungsposten achten (frohes neues Jahr)

Ein frohes neues Jahr allen!

Nun erstmal zur Baustelle:

Nachdem der Radweg wieder zugebaut wurde, hat sich im Januar jemand mit der Straßenverkehrsbehörde getroffen; die besprochenen Inhalte sind der HSG Rad überliefert.

Kurzfassung: es soll alles so (fuß- und fahrradfeindlich) bleiben, wie es ist. Immerhin muss sich die Baustelle an die Regeln halten, die hier nun konkret wiedergegeben werden können:

  • Jeder LKW braucht einen Posten, der ihn lotst.
  • Die doppelte Linie an der Nürnberger Straße gilt für alle, auch für Baustellenfahrzeuge. D. h. die LKW dürfen nur nach rechts aus der Baustelle ausfahren.

Der Mann im Bild ist vermutlich ein solcher Sicherungsposten, wobei er eigentlich in verantwortlicher verkehrsregelnder Tätigkeit vor und nicht hinter dem Zaun stehen müsste.

Wer einen Verstoß gegen die beiden Regeln beobachtet, kann sich gerne mit Ort, Zeit und LKW-Kennzeichen an die Straßenverkehrsbehörde wenden (über das Straßen- und Tiefbauamt, eine Mail genügt; nicht wundern, wenn keine Antwort kommt.). Sie/Ihr können/t sich/euch dann auch gerne uns parallel eine Mitteilung zusenden.

Die Begründung, man könne aus Sicherheitsgründen nicht eine Fahrspur für wegnehmen, wurde vermutlich nicht ganz durchdacht. Es gibt doch eine Variante, die gehen müsste: Sperrung ab der Fußgängöampel Nürnberger Platz. Dazu später mehr.

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Teilerfolg: Geh-/Radweg wieder frei

Nachdem sowohl wir als auch mindestens eine Privatperson sich letzte Woche an die Bauaufsicht (im Straßen- und Tiefbauamt Dresden) gewandt hatten (siehe Begleitbeitrag zum Thema Nürnberger Straße / Fahrspur umwandeln), hat sich die Situation am Anfang dieser Woche stark verbessert: der Gehweg und der Radweg sind vollständig von der Baustellenlogistik beräumt worden, siehe Beitragsbild.

Dies ist deswegen „nur“ ein Teilerfolg, weil nicht, wie gefordert, eine Kfz-Fahrspur in einen Radstreifen umgewandelt wurde und somit die altgewohnt mäßige Wegequalität (Verschwenkungen vorne, Enge hinten) vorherrscht. Aber immerhin ist die Stelle nun wieder benutzbar – insofern: alles in allem eine gute Nachricht!

Aktualisiert: Temporärer Radfahrstreifen Nürnberger Straße

Luftbild Nürnberger Ei bis zur großen Kreuzung mit Einzeichnungen einer Spur

Er wäre schön, ist aber leider noch nicht Realität: ein temporärer Radfahrstreifen an der Nürnberger Straße anlässlich der großen Baustelle am Nürnberger Platz.

Wer täglich die Stelle passieren muss, weiß, was das Problem ist. Für die anderen habe ich hier eine kleine Galerie zusammengestellt:

 

 

Am Nürnberger Platz selbst ist die Bushaltestelle, die enorme
Fahrgastströme verursacht, die dem Radverkehr im Weg sind. (Oder auch, wenn man es nicht so einseitig betrachten will, die vom Radverkehr eingeengt werden)

Deswegen ist unser Vorschlag, den wir auch an die Bauaufsicht übermittelt haben: Von der Fahrbahn der Nürnberger Straße könnte eine Fahrspur für den Radverkehr umgewidmet werden. Dies hat eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Das „Tor zur Universität“ ist kein Slalom, sondern direkt und gerade benutzbar.
  • Die Fußverkehrsströme können sicher abgewickelt werden.
  • Die Konflikte mit der Baustelle sind geringer, da die Baustellenfahrzeuge einen einheitlicheren Raum vorfinden.
  • Die Breite der umzuwidmenden Kfz-Spur ist sowieso schon durch die Rampe eingeschränkt.
  • Es könnte eine temporäre Fußgängöinsel für den Übergang bei der Rugestraße abmarkiert werden. Ein Bedarf ist täglich festzustellen.
  • Ebene und stetige Wege (Man könnte mit dem Rad auch eine offene
    gefüllte Salatschüssel problemlos transportieren).

Folgendermaßen könnte die Fahrspurumwidmung grafisch aussehen:

Luftbild Nürnberger Ei bis zur großen Kreuzung mit Einzeichnungen einer Spur
Vorschlag Fahrspurumwidmung der Nürnberger Straße von der Hübnerstraße bis zum Nürnberger Platz; Anlage kl. Mittelinsel. Hinweis: An dieser Stelle stand anfangs ein Entwurf  vom November, aber nach einer Kommunikation mit der Straßenverkehrsbehörde ist hier nun ein neuer Vorschlag vom Januar zu sehen.

Voller Link zum Bild

Was sagt ihr / Was sagen Sie? Das interessiert uns auch deshalb, weil wir wissen möchten, wer diesen Blog liest. Deswegen freuen wir uns über verschiedenartige Kritik ebenso wie über positive Anmerkungen wie „Freut mich!“, „Gut gemacht“ etc. an rad@mailbox.tu‐dresden.de! So können Sie / kannst du auch erfahren, wie das Anliegen der Fahrspurumwidmung unterstützt werden kann.

 

HSG Rad beim IdeenSlam

Werbung in eigener Sache

Am morgigen Donnerstag, den 26. 10. 2017, findet ab 19:30 Uhr der IdeenSlam (große HSG-Mitgliederwerbung) statt, an dem auch wir mit einer fulminanten Show teilnehmen werden. Wenn ihr/Sie neugierig seid/sind, dann kommt/kommen Sie einfach vorbei – die Veranstaltung findet im Mathe-Hörsaal (TRE/MATH) statt.

 

UPDATE 16. November: Das Event hat stattgefunden. Die HSG Rad ist sogar in die zweite Runde vorgedrungen (danke, Zuschauö!), hat aber leider nicht den leckeren/glorreichen Hauptpreis erringen können.

IdeenSlam-7255.jpg

Europäische Woche der Mobilität

Die Europäische Woche der Mobilität steht an. Wie jedes Jahr wird sie vom 16. – 22. September stattfinden.

Für die gelangweilten Studentö in der vorlesungsfreien Zeit und für die konferenzgeplagten Mitarbeitö und alle hier nicht genannten bietet sich ein reichhaltiges Programm, aus dem wir ein paar interessante Veranstaltungen herausgreifen wollen:

  • Einen passenden Auftakt veranstaltet die Dresdener Sektion des Fuß e. V. mit dem Parking Day, der (weltweit synchron) am Fr., 15. September auf der Kesselsdorfer Straße, siehe hier die offizielle Terminankündigung.
  • Am Sa., 16. September um 14:30 Uhr am Kulturpalast findet die ADFC-Frieda-&-Friedrich-Lastenrad-Transport-Show statt.
  • Desweiteren wird mit der Radnacht der Dresdener ADFC-Ortsgruppe (gemeinsame feierliche Dresden-Befahrung) am Fr., 22. September ab 18:00 Uhr am Postplatz die Woche der Mobilität beendet.

Viel Spaß!

Das war der Parcours beim Campus-Festival

Holzgekleidetes niedriges Gebäude, davor ein Werbebanner Feedmysoul, ein Lastenrad mit einer Person auf der Ladefläche, ein Longboard und weitere Personen

Die HSG hatte ja angekündigt, einen Parcours anlässlich des Campus-Festivals zu veranstalten. Und ja: wir waren da. Hier ein paar Impressionen und insbesondere vielen Dank an:

  • die tuuwi (TU Umweltinitiative) für die Ausleihe der schicken Gießkannen und Paletten
  • das Fachgeschäft feedmysoul für die zwei Longboards
  • allgemein das Frieda-&Friedrich-System für die Ausleihe des Lastenrades „Friedrich“
  • speziell die Dresdener Fahrradkuriere „Im Nu“ für den Aufwand, den sie in Bezug auf die Ausleihe haben
  • die, die durch die Straße fahren wollten, in der der Parcours stand, für die freundlichen Reaktionen … ihr seid übrigens teils falschrum durch den Parcours gefahren 😉
  • und die vielen Testfahrö und Ausprobierö – hoffe, ihr nutzt bald alle enthusiastisch Lastenräder und Longboards bzw. spendet fleißig an Frieda&Friedrich!

Wer auch so einen Parcours organisieren oder anderweitig mitmachen will, kann sich gerne bei uns melden – Kontaktadresse ist die übliche.

P. S.: Schön, dass unser Campus so grün ist!

Heute Lastenrad+Longboard ausprobieren

Heute veranstaltet die HSG Rad zum Campusfestival eine kleine Rad-Schau (war hier angekündigt). Jetzt lüften wir die Überraschung – es wird ein einspuriges Lastenrad vom ADFC-Frieda&Friedrich-System geben und zwei Longboards werden vom dresdener Geschäft Feedmysoul zur Verfügung gestellt. Damit werden wir durch selbstgestaltete Spontan-Parcours fahren.

Kommt gerne vorbei! Ab 6 Uhr (d. h. mit dem Beginn von Schampus auf dem Campus) sind wir da – auf dem Parkplatz beim Nordende der StuRa-Baracke.

 

Erfreuliche Parkplatzentwicklung

Das Ende der Umbauzeit des Potthoff-Baus rückt näher; nun nehmen schon die Grünanlagen Konturen an. Insbesondere erfreulich ist die große Anzahl der neuen Fahrradbügel und deren lackschonende Form.

Tipp an Dezernat 4: Wieso nicht einfach auch die Fahrbahn umnutzen lassen? Das Angebot der LH DD ist zwar eher auf Privatleute ausgerichtet, aber die Stadt lässt doch sicher mit sich verhandeln? Vorteil dieser Variante: es lassen sich noch mehr Fahrräder unterbringen, ohne dass dafür zusätzliche Grünfläche beansprucht wird.

 

Foto: eigenes Foto der HSG Rad. Macht damit, was ihr wollt (idealerweise Fahrrad-freundliche Beiträge).

P. S.: Weiterhin: Save the dates: 11. Juni Sternfahrt, 8. – 11. Juni Tour dorthin, 29. Juli – 12. August Tour de Natur